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Eine interessante Reise durch Polen
Der Kulturverein Schongauer - Land besuchte mit einer Gruppe aus Mitgliedern und Freunden des Vereins Polen. Erste Station war der 3-Städte - Bereich Danzig, Sopot Gdingen. Das durch den 2. Weltkrieg fast völlig zerstörte Danzig ist wiederaufgebaut und glänzt in alter Pracht: die Stadtbefestigungen mit ihren 5 Toren, die Kirchen, das alte Rathaus und die Geschäftsstraßen in der Altstadt.
Sopot, das ehemals luxuriöse Seebad
mit der längsten Mole in Europa strengt sich an, die alte Attraktivität wieder
zu gewinnen und Gdingen mit seinem sehenswerten Hafen ist das Geschäftszentrum
der 3 Städte. Nach der Besichtigung der weit vorgelagerten Westerplatte, die
im Krieg heiß umkämpft war, ging es mit dem Bus nach Osten in das weite Land
der Masuren, das ehemalige deutsche Ostpreussen , das bereits im 13. und
14. Jahrhundert von den deutschen Ordensrittern besiedelt wurde und nach dem
Krieg an Polen und Russland fiel. Herrliche und gewaltige weitere Befestigungen
im ganzen Land zeugen noch heute von dieser Besiedlung. Die heutigen Bewohner
dieses Landes sind freundlich und weitgehend auch noch deutschfreundlich; die
deutsche Vergangenheit ist noch nicht ganz ausgelöscht.
Ein Besuch der Wolfsschanze, dem ehemaligen
Führerhauptquartier von Adolf Hitler war ein "muss", obwohl fast alle
Gebäude zerstört sind. Aber immerhin gewann man einen Eindruck über das
gewaltige Ausmaß dieser Anlage, in dem Graf Schenk von Stauffenberg mit dem
Mordanschlag auf Hitler den Krieg beenden wollte. Nächstes Ziel war die polnische Hauptstadt Warschau, die ebenfalls völlig zerstört war und heute als moderne und strahlende Metropole das wirtschaftliche und politische Zentrum Polens ist. Warschau hat aber auch mit seiner Altstadt und deren Wehranlagen, den beiden Königsschlössern und vielen alten Palästen kulturhistorische Denkmäler erhalten oder wiederaufgebaut.
Dass letzte Ziel war die Königsstadt Krakau, in der das
Herz der Polen schlägt. Das gewaltige Königsschloß auf dem Wawel mit der
Kathedrale, die mächtige und reiche Marienkirche mit eine Altar des Nürnberger
Bildhauers Veit Stoss, das alte Rathaus und die historische Tuchhalle sind
Zeugen einer mitteleuropäischen Vergangenheit. Dr. Helmut Zedelmaier
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